Mineralstoffpräparate

Mineralstoffpräparate

Mineralstoffpräparate
Im Normalfall versorgen wir unseren Körper durch eine ausgewogene Ernährung ausreichend mit Mineralstoffen. Besondere Umstände oder Tätigkeiten können jedoch zu einem erhöhten Bedarf führen – zum Beispiel Sport, eine Schwangerschaft und die Stillzeit. Auch altersbedingte Verwertungsstörungen können zu einer verminderten Aufnahme von Mineralstoffen führen. In diesen Fällen kann die Ergänzung der Ernährung mit Mineralstoffpräparaten sinnvoll sein, um eine ausreichende Zufuhr sicherzustellen. Abtei bietet Mineralstoffe, die für viele körperliche Prozesse wichtig sind – unter anderem Calcium, Magnesium und Zink.

Calciumpräparate

Calciumpräparate

Calciumpräparate
Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff und vor allem für die Stabilität von Knochen und Zähnen zuständig. Es steckt zum Beispiel in grünem Gemüse und Milchprodukten. Unser Calciumbedarf kann normalerweise mit einer ausgewogenen Ernährung abgedeckt werden. An der ausreichenden Versorgung mit Calcium ist Vitamin D3 beteiligt, das zur Aufnahme von Calcium benötigt wird. Gerade im höheren Alter ist es wichtig, dass wir für ausreichend Calcium in unserem Körper sorgen. Calciumpräparate können dabei eine sinnvolle Unterstützung sein.

Magnesiumpräparate

Magnesiumpräparate

Magnesiumpräparate
Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff und als Cofaktor zahlreicher lebenswichtiger Enzyme an biologischen Prozessen beteiligt. Zudem wird es für die Erregung von Nerven und Muskeln benötigt, also zum Beispiel der Herzmuskulatur. Über unsere Nahrung nehmen wir im Idealfall eine ausreichende Menge an Magnesium zu uns. Durch bestimmte Rahmenbedingungen, wie eingeschränkte Nahrungsaufnahme im Alter, anstrengende körperliche Tätigkeiten oder zum Beispiel eine Schwangerschaft, kann es sein, dass der Bedarf nicht immer ausreichend gedeckt ist. Wenn dies der Fall ist, können nahrungsergänzende Magnesiumpräparate zur Deckung des Bedarfs beitragen.

Kaliumpräparate

Kaliumpräparate

Kaliumpräparate
Kalium ist ein Mineralstoff, der eine entscheidende Rolle im menschlichen Körper spielt. Er ist wichtig für die Vermittlung von Informationen zwischen den Zellen, beispielsweise den Nervenzellen. Normalerweise deckt eine ausgewogene Ernährung den Kaliumbedarf unseres Körpers ab. Gerade Sportler wissen um die Rolle von Kalium für den Körper. Mit Mineralstoffen versetzte Getränke sind nach einer fordernden Sporteinheit Teil der Regeneration.

Zink + Histidin

Zink + Histidin

Zink und Histidin – ein gutes Team
Das Spurenelement Zink ist lebenswichtig und an vielen Funktionen im menschlichen Körper beteiligt. Es unterstützt unser Immunsystem, aber auch Haut, Haare und Nägel. Der Körper nimmt Zink besonders gut in Verbindung mit der Aminosäure Histidin auf. Zink-Histidin-Verbindungen finden sich vor allem in tierischen Produkten. Eine ausgewogene Ernährung deckt normalerweise unseren Zinkbedarf ausreichend ab. Jedoch nehmen nicht alle Menschen ausreichend Zink über die Ernährung auf, dies gilt laut der Nationalen Verzehrsstudie (2009) insbesondere für ältere Personen und jüngere Frauen. Durch intensive körperliche Belastung z. B. beim Sport steigen die Zinkverluste über Schweiß und Urin deutlich an. Auch Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Zinkbedarf. Nahrungsergänzungsmittel können hier helfen.

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Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

Gerade Sportler wissen um die Wichtigkeit von bestimmten Mineralstoffen für die Leistung. Durch das Schwitzen beim Trainieren verlieren sie Mineralstoffe, die sie beispielsweise durch Nahrungsergänzungsmittel oder isotonische Getränke ihrem Körper wieder zuführen. Schwangere und stillende Frauen müssen ihr (ungeborenes) Kind durch ihre eigene Ernährung mitversorgen. Dem können sie nicht immer gerecht werden, sodass abgestimmte Mineralstoffpräparate eine sinnvolle Ergänzung sein können. Die Fachgesellschaften empfehlen im Wesentlichen eine Ergänzung mit Jod und teilweise mit Eisen. Mit dem Alter nehmen einzelne Körperleistungen ab. Der Energiebedarf sinkt, aber der Bedarf an Nährstoffen bleibt weitgehend gleich. Daher benötigen Senioren eine Kost mit einer hohen Nährstoffdichte. Auch durch bestimmte Ernährungsweisen und Unverträglichkeiten kann es im Einzelfall zu Versorgungsdefiziten bei bestimmten Mineralstoffen kommen. Veganer sowie Glutenintolerante können es schwer haben, mit ihrer Ernährung alle wichtigen Mineralstoffe abzudecken.

Welche Mineralstoffe man unter anderem mit nahrungsergänzenden Präparaten dem Körper zusätzlich zu der normalen Ernährung zuführen kann, erklären wir im Weiteren. Die aufgeführten Richtwerte für den Tagesbedarf stammen von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Magnesium

350 mg Magnesium am Tag sollten erwachsene Männer zu sich nehmen, Frauen etwas weniger (300 mg). Heranwachsende benötigen dagegen mehr als Erwachsene. Magnesium spielt unter anderem eine entscheidende Rolle beim Energiestoffwechsel und bei der Reizübertragung auf Muskeln und Nerven. Intensiver Sport kann den Magnesiumbedarf erhöhen. Auch Medikamente können eine Auswirkung auf den Bedarf an Magnesium haben. Gute Magnesiumlieferanten sind beispielsweise Vollkornprodukte, grünes Gemüse und Nüsse. Mineralwasser kann ebenfalls Magnesium enthalten.

Calcium

Dieser Mineralstoff befindet sich vor allen Dingen in Milchprodukten und ist für starke Zähne und Knochen essenziell. Gerade im Wachstum ist Calcium wichtig für die Bildung von festen Knochen. So benötigen Kinder von 10-13 Jahren etwa 1100 mg pro Tag, Jugendliche von 13-19 Jahren 1200 mg. Ein ausgewachsener Mensch benötigt dagegen nur 1000 mg pro Tag. Für die Aufnahme von Calcium wird Vitamin D benötigt, das der Körper mithilfe von Sonneneinstrahlung selbst bilden kann. Einseitige Ernährungsgewohnheiten können eine Ursache für eine unzureichende Calciumversorgung sein. Dies gilt z.B. für viele Kinder und einige Jugendliche, aber auch für eine ganze Reihe älterer Menschen. Auch der bewusste Verzicht auf tierische Produkte (Veganismus) kann ein Grund dafür sein, ebenso gesundheitliche Gründe wie eine Laktoseintoleranz. Hier können Calciumpräparate zur Nahrungsergänzung zur Deckung des Bedarfs beitragen.

Zink + Histidin

Zink ist ein für den Körper essenzielles Spurenelement, das zahlreiche Funktionen im Körper erfüllt. Unter anderem ist es für das Immunsystem und die Fruchtbarkeit wichtig, ebenso für den Erhalt gesunder Haut, Haare und Nägel. Zink-haltige Nahrungsmittel sind tierische Produkte wie Fleisch, Innereien oder Käse und Austern. Auch pflanzliche Produkte wie Haferflocken, Weizen, und Sonnenblumenkerne liefern Zink. Männer haben einen Tagesbedarf von 10 mg, Frauen benötigen 7 mg. Der Körper nimmt Zink bevorzugt in Verbindung mit Aminosäuren wie z. B. Histidin auf. Zink-Histidin-Verbindungen finden sich vor allem in tierischen Produkten. .

Mineralstoffpräparate können die Ernährung gerade bei bestimmten Ernährungsformen (z.B. Veganismus, Laktoseintoleranz) sinnvoll ergänzen. Zugleich kann eine Überdosierung der einzelnen Mineralstoffe negative Folgen haben. Deswegen ist ein Gespräch mit Ihrem Arzt immer ratsam, wenn Sie glauben, dass es Ihnen an einem der aufgeführten Mineralstoffe mangelt. Mineralstoffpräparate können als Monopräparate, aber auch als Kombinationen aus unterschiedlichen Mineralstoffen oder ergänzt mit Vitaminen in Drogerien, Apotheken und Reformhäusern erworben werden.

Wie kann es zu einer Calciumunterversorgung kommen?

99,9% des sich im Körper befindlichen Calciums lagert in den über 200 Knochen des Körpers und den Zähnen. Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff zum Erhalt normaler Knochen. Bei einer geringen Aufnahme von Calcium über einen längeren Zeitraum hinweg, können die Knochen unterversorgt werden.

Eine unzureichende Calciumversorgung betrifft besonders Heranwachsende, deren Knochen sich noch ausbilden. Aber auch ältere Menschen müssen auf eine ausreichende Versorgung achten, denn mit dem Alter nimmt die Knochendichte ab. Auch für schwangere und stillende Frauen ist eine ausreichende Calciumzufuhr wichtig, da sie mit ihrer Ernährung einen zweiten Menschen versorgen müssen. Zudem kann eine calciumarme Ernährung, wie die von Veganern oder aber auch laktoseintoleranten Menschen, die Calciumversorgung beeinträchtigen. Durch Kaffee, Alkohol sowie harntreibende Medikamente oder hormonelle Veränderungen (s. Wechseljahre) kann der Calciumhaushalt beeinträchtigt werden. Calcium ist jedoch nicht nur für Knochenwachstum und -erhalt wichtig, sondern auch für die Reizübertragung im Nervensystem. Für diese Vorgänge ist aber die Kombination mit anderen Mineralstoffen oder Vitaminen, wie Magnesium und den Vitaminen D und K wichtig.

Die Rolle von Vitamin D bei der Calciumaufnahme

Vitamin D wird für die Aufnahme von Calcium benötigt. Deswegen enthalten die meisten Calciumpräparate eine Kombination aus Calcium und Vitamin D. Dieses Vitamin ist das einzige, das unser Körper selber bilden kann und alles, was wir dafür tun müssen, ist uns in der Sonne aufzuhalten. Um den Bedarf des Körpers an Vitamin D abzudecken, reicht es jedoch im Sommer, mit unbedecktem Gesicht, Händen und Armen und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche circa 12 Minuten draußen spazieren zu gehen. Es sollte beachtet werden, dass Sonnenbäder im Sommer zwar den Bedarf abdecken und es dank der körpereigenen Schutzfunktion nicht zu einem Überschuss von Vitamin D3 kommen kann, dass sich aber das Hautkrebsrisiko erhöhen könnte. Deswegen ist Sonnenbrand grundsätzlich zu vermeiden und bei längeren Aufenthalten in der Sonne sollten Sonnenschutzmittel verwendet werden. Im Winter ist die Zufuhr von Vitamin D über die Nahrung wichtig, da die Körpereigene Synthese meist nicht ausreicht. In den dunklen Wintermonaten kann daher auch eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D sinnvoll sein. Lebensmittel, die Vitamin D spenden, sind z.B. fettreicher Fisch, Eigelb oder Avocados.

Calciumpräparate – Vorsicht vor einem Überschuss

Im Gegensatz zu Vitamin D kann der Körper Calcium nicht selbst bilden, sondern muss es durch die Nahrung aufnehmen. Normalerweise kann eine ausgewogene Ernährung den Calciumbedarf im Körper abdecken. Calcium befindet sich nicht nur in Milchprodukten, sondern auch in mit Mineralstoffen angereicherten Fruchtsäften oder Mineralwasser sowie Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Nüssen und Beeren. Ab dem 19. Lebensjahr beträgt der Tagesbedarf an Calcium laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung 1 Gramm. Vorher, während der Zeit des Knochenwachstums, etwa 1,2 Gramm. Symptome eines Calciummangels können brüchige Nägel, stumpfe Haare sowie Müdigkeit sein. Ob bei Ihnen ein Calciummangel vorliegt, sollte ein Arzt mithilfe eines Bluttests ermitteln. Calciumpräparate sollten bei einem tatsächlich vorhandenen zusätzlichen Bedarf verwendet werden und sind in Drogerien und Reformhäusern in Form von Kautabletten, Tabletten oder Brausetabletten erhältlich. Zuviel Calcium im Körper kann zu einem Überschuss, einer sogenannten Hyperkalzämie führen. Der Mineralstoff lagert sich dann in den Nieren ab und es kann zur Bildung von Harnsteinen kommen. Zudem kann ein Überschuss zu Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen führen.

Hinweis: Calcium-Mangel ist eine ernsthafte Erkrankung, die nur mit Arzneimitteln behandelt werden kann und darf. Die Darstellung erfolgt hier allein zur allgemeinen Information und Wissensvermittlung. Wenn Sie eines der oben genannten Symptome an sich bemerken oder aus anderen Gründen einen Calcium-Mangel bei sich vermuten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um die Möglichkeiten einer Therapie mit zugelassenen Arzneimitteln zu besprechen.

Die Rolle von Magnesium im menschlichen Körper

Magnesium wird für die Aktivierung von über 300 Enzymen benötigt, insbesondere im Energiestoffwechsel. Es unterstützt eine normale Funktion von Nerven und Muskeln, wie z.B. das Herz, und trägt somit auch zur geregelte Muskelentspannung bei. Für eine normale Herzfunktion benötigt der Körper unter anderem auch Vitamin B1. Allgemein spielt es eine große Rolle bei Knochen- und Zellaufbau wie auch bei der allgemeinen Nerven- und Muskeltätigkeit. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 25-Jährigen und älter 300 mg bei Frauen und 350 mg bei Männern. Jüngere, gerade Jugendliche und junge Erwachsene haben einen höheren Bedarf an Magnesium. Das Gleiche gilt für Schwangere und Stillende sowie bei größerer Belastung z. B. durch Sport.

Menschen nehmen Magnesium über die Nahrung zu sich. Nahrungsmittel, die reich an Magnesium sind, sind Milch- und Vollkornprodukte, Gemüsesorten wie Blattspinat, Erbsen und Linsen, Fisch und Obst oder auch Nüsse. Auch mit Magnesium angereicherte Mineralwässer können den Magnesiumbedarf des eigenen Körpers decken. Bei größerer Körperlicher Belastung kann eine Ergänzung der Nahrung mit Magnesium jedoch sinnvoll sein.

Was sind Magnesiumpräparate?

Bei Magnesiumpräparaten handelt es sich um Magnesiumverbindungen und nie um Magnesium in Reinform. Sie sind in unterschiedlichen Formen, wie Brausetabletten, Kapseln, Tabletten, Dragees, und Pulver aber auch in unterschiedlich hohen Dosierungen (meist 300 mg bis 400 mg) in Drogeriemärkten, Reformhäusern, Supermärkten und Apotheken erhältlich.

So könne Sie die für Sie passende Dosierung und Darreichungsform wählen und die normale Funktion Ihrer Muskeln unterstützen. Allgemein sind Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesiumpräparate kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.

Die Rolle von Kalium

Der Mineralstoff Kalium ist Teil des Elektrolythaushaltes im Körper. Er ist unter anderem für die Funktion von Nerven- und Muskelzellen mitverantwortlich und wichtig für die Informationsvermittlung zwischen den Zellen. Elektrolyte sind elektrisch geladene Teilchen, die in unseren Körperflüssigkeiten vorkommen. Kalium gehört, zusammen mit Natrium, Calcium und Magnesium zu den Elektrolyten, elektrischen Teilchen in der Körperflüssigkeit. Ihre Ladung ist positiv. Dank der Vermittlungsfunktion von Kalium können unsere Organe, das Herz, das Nervensystem, die Skelettmuskulatur, die Darmmuskulatur gesteuert werden und ihre Funktion erfüllen. Zudem spielt es eine Rolle für die Aufrechterhaltung des normalen Blutdrucks und wirkt sich ebenso wie Calcium und Natrium auf die Herzmuskulatur aus.

Kaliumunterversorgung

Ein ausgeglichener Kaliumhaushalt im Körper ist von besonderer. Eine zu niedrige Aufnahme von Kalium kann beispielsweise bei Senioren vorkommen. Starkes Schwitzen bei körperlicher Anstrengung kann zu einem Kaliumverlust führen. Durch das starke Schwitzen beim Sport verliert der Körper nicht nur an Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Ursache für einen erniedrigten Kaliumspiegel können im Magen und Darm liegen: Länger andauerndes Erbrechen, Durchfall, der Missbrauch von Alkohol und Abführmitteln, sowie eine einseitige Ernährung können Ursachen sein. Gerade wegen der Rolle des Kaliums für das Herz sollten insbesondere Menschen, die für ihr Herz Medikamente einnehmen, Kaliumpräparate nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.

 

Hinweis: Kalium-Mangel ist eine ernsthafte Erkrankung, die nur mit Arzneimitteln behandelt werden kann und darf. Die Darstellung erfolgt hier allein zur allgemeinen Information und Wissensvermittlung. Wenn Sie eines der oben genannten Symptome an sich bemerken oder aus anderen Gründen einen Kalium -Mangel bei sich vermuten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um die Möglichkeiten einer Therapie mit zugelassenen Arzneimitteln zu besprechen.

Sinnvolle Ergänzung mit Kaliumpräparaten

Der Körper kann in der Regel durch eine ausgewogene Ernährung genug Kalium aufnehmen. Es gibt zahlreiche Lebensmittel, die einen hohen Kaliumgehalt haben. Dazu zählen verschiedene Vollkornprodukte, Trocken- und Frischgemüse sowie (Trocken-)Obst und verschiedene Getränke. Bei Sportlern sind sogenannte isotonische Getränke besonders beliebt, die während oder nach dem Sport getrunken werden. Mit ihnen werden Mineralstoffe wie Kalium und Natrium, die über den Schweiß ausgeschieden wurden, wieder ausgeglichen. Auch sehr wasserreiche Früchte wie Orangen oder Melonen können den Wasser- und Kaliumhaushalt wieder auffüllen. Zum Wiederauffüllen der Kaliumspeicher empfiehlt sich der Verzehr kaliumreicher Lebensmittel. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Kalium mithilfe geeigneter Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen. Diese sind in Drogeriemärkten, Reformhäusern und Apotheken erhältlich und können in Tabletten-, Brausetabletten-, Pulver- und Kapselform eingenommen werden. Meist enthalten diese eine Kombination aus Kalium mit einem anderen Stoff, wie Glucose oder Magnesium.

Kaliumpräparate eignen sich gerade in Kombination mit anderen Mineralstoffen für die Regeneration nach dem Sport. Patienten, die z. B. bestimmte Herzmedikamente einnehmen, oder bei Verdacht auf zu niedrige Kaliumspiegel, empfehlen wir Kaliumsupplemente nur in Absprache mit einem Arzt einzunehmen.

Wie viel und wofür wird Zink benötigt

Im menschlichen Körper ist das Spurenelement Zink Bestandteil von etwa 100 Enzymen, welche Katalysatoren für chemische Reaktionen im Körper sind. Bestimmte Prozesse werden durch sie in Gang gebracht und gesteuert. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung brauchen Männer ab 15 Jahren 10 mg, Frauen ab 15 Jahren 7 mg Zink pro Tag. Der Bedarf von Frauen steigt, wenn sie schwanger sind oder stillen. Der menschliche Körper kann Zink allerdings nicht selber herstellen, sondern muss den Bedarf des Spurenelements durch eine ausgewogene Ernährung abdecken.

Wie wichtig Zink für das Immunsystem und die körpereigenen Abwehrkräfte ist, zeigten mehrere Studien mit Tieren und Menschen. So unterstützt Zink das Immunsystem Dies kann besonders älteren Menschen zugutekommen, bei denen die Leistungsfähigkeit des Abwehrsystems naturgemäß nicht immer auf dem früheren Niveau gehalten werden kann .

Zink-Mangel und Überdosierung

Erste Anzeichen für einen niedrigen Zinkspiegel können stumpfe und brüchige Nägeln und glanzloses stumpfen Haar, aber auch ein schlechtes Hautbild sein. Weitere mögliche Symptome sind Wachstumsstörungen, eine schlechte Wundheilung und eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte wie eine Erkältung. Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit sind mögliche Symptome für eine Überdosierung. Wer längerfristig mehr als 25 mg Zink pro Tag zu sich nimmt, riskiert außerdem einen Kupfermangel.

 

Hinweis: Zink-Mangel ist eine ernsthafte Erkrankung, die nur mit Arzneimitteln behandelt werden kann und darf. Die Darstellung erfolgt hier allein zur allgemeinen Information und Wissensvermittlung. Wenn Sie eines der genannten Symptome an sich bemerken oder aus anderen Gründen einen Zink-Mangel bei sich vermuten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um die Möglichkeiten einer Therapie mit zugelassenen Arzneimitteln zu besprechen.

Zink + Histidin

Zinkhaltige Nahrungsmittel sind Fleisch (besonders Innereien), tierische Produkte, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Eines der zinkreichhaltigsten Lebensmittel sind unter anderem Austern. Dabei muss man hier auch beachten, dass die Bioverfügbarkeit von Zink bei tierischen und pflanzlichen Produkten unterschiedlich hoch ist. Aus tierischen Lebensmitteln kann Zink vom Körper in der Regel besser aufgenommen werden, denn in ihnen ist es oftmals an die Aminosäure Histidin gebunden. Dementsprechend kann es auch bei Vegetariern und Veganern zu einer unzureichenden Zinkversorgung kommen. p>

 

Nahrungsergänzungsmittel können die Ernährung auch gezielt um Zink ergänzen. Dies kann gerade im Winter wichtig werden, wegen der Rolle von Zink für das Immunsystem. Zu berücksichtigen ist auch, dass durch das Kochen von Gemüse Mineralstoffe wie Zink teilweise verloren gehen. Auch Senioren, die durch eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme Probleme haben können, über ihre Ernährung genug Zink und andere Mineralstoffe aufzunehmen, sowie Sportler, die durch das Schwitzen Mineralstoffe verlieren, können im Bedarfsfall von einer Nahrungsergänzung mit Zink profitieren.