Rosskastanie

Botanischer Name

Aesculus hippocastanum L.

Namen aus dem Volksmund

Gichtbaum, Kestenbaum, Pferdekastanie

verwendeter Pflanzenteil

In der Phytotherapie finden Extrakte aus dem Samen der Rosskastanie (Hippocastani semen) Verwendung.

Volksmedizinisch werden auch die Rinde, Blätter und Blüte der Rosskastanie eingesetzt.

Inhaltsstoffe

Die wichtigen Inhaltsstoffe sind die Saponine (Aescin) sowie Gerbstoffe. Diese wirken ödemprotektiv, Venen-tonisierend und entzündungshemmend.

Medizinische Verwendung

Als Arznei- und Nutzpflanze hat die Rosskastanie eine lange Tradition und Geschichte, daher wurde sie 2008 auch zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Bereits in den Kräuterbüchern aus der Mitte des 16. Jahrhunderts wird die Rosskastanie erwähnt und wird seit dieser Zeit in der Tierheilkunde und der Humanmedizin eingesetzt.

Der Aescin-haltige Extrakt aus Rosskastaniensamen hilft bei Beschwerden der chronischen Veneninsuffizienz, also bei schweren Beinen, Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz und Spannungsgefühl.

Rosskastanien Venen-Dragees

Wirkstoff:
Rosskastaniensamen-Trockenextrakt

Anwendungsgebiete:
Traditionelles pflanzliches Arzneimittel angewendet bei Erwachsenen zur Besserung des Befindens bei müden Beinen ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert worden ist. Die Anwenderin/der Anwender sollte bei fortdauernden Krankheitssymptomen oder beim Auftreten anderer als der in dieser Packungsbeilage erwähnten Nebenwirkungen einen Arzt oder eine andere in einem Heilberuf tätige qualifizierte Person konsultieren.

Warnhinweise:
Enthält Glucose, Lactose und Sucrose (Zucker). Enthält Azurobin, Aluminiumsalz E 122. Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.