Passionsblume

Botanischer Name

Passiflora incarnata L.

verwendeter Pflanzenteil

Kraut (Passiflorae herba)

Für arzneiliche Zwecke wird das Passionsblumenkraut verwendet. Es besteht aus den getrockneten oberirdischen Teilen von Passiflora incarnata L.

Die Früchte der verwandten Art Passiflora edulis kennen wir als Maracuja.

Inhaltsstoffe

Charakteristische Inhaltsstoffe des Passionsblumenkrautes sind Flavonoide. Hauptsächlich handelt es sich um von Apigenin und Luteolin abgeleitete Substanzen. Cumarin-Derivate, essentielle Fettsäuren sowie ätherische Öle sind in Spuren enthalten. Die in älteren Publikationen erwähnten potenziell toxischen Harman-Alkaloide sind nicht oder nur in vernachlässigbar geringen Spuren vorhanden.

Geschichte

Die südamerikanische Volksmedizin der Indios kannte die Passionsblume bereits als Heilkraut. Im 17. Jahrhundert wurde sie als Zierpflanze in Europa eingeführt. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts hat die Passionsblume auch als Heilpflanze in Europa Verwendung gefunden.

Medizinische Verwendung

Die Passionsblume ist eine Kletterpflanze, die überwiegend in Süd- und Mittelamerika, im südöstlichen Teil Nordamerikas sowie in Ostindien wächst. Im Tierversuch wurden angstlösende, spasmolytische und beruhigende Wirkungen nachgewiesen. Traditionell wird Passionsblumenkraut bei nervöser Unruhe und in Folge dessen auch bei Anspannung, Reizbarkeit sowie bei Einschlafstörungen verwendet. Passionsblumenkraut wird oft in Kombination mit Baldrian medizinisch genutzt, da sich die Wirkungen dieser Heilpflanzen ergänzen und unterstützen.

Abtei Baldrian Plus Passionsblume

Anwendungsgebiete: 

Unruhezustände

Warnhinweise:

Enthält Glucose und Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.