Kurkuma wurzel und Pulver

Kurkuma

Botanischer Name

Curcuma longa

Namen aus dem Volksmund

Gelbwurz(el), Gelber Ingwer, Safranwurz(el), Gilbwurz(el), Curcuma

verwendeter Pflanzenteil

Wurzel (Rhizoma Curcumae); wichtige Anbaugebiete sind Südasien und die Tropen

Inhaltsstoffe

Die Kurkumawurzel enthält bis zu fünf Prozent typische ätherische Öle und etwa drei Prozent Curcumin bzw. dessen Derivate (Curcuminoide), welches für die satte gelbe Färbung der Wurzel sorgt. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen gehören Curcumin (60 %), Demethoxycurcumin (25 %) und Bisdemethoxycurcumin (15 %). Daneben sind in den Wurzeln weitere Inhaltsstoffe wie Proteine, Zucker und Harze enthalten.

Verwendung

Die Kurkumawurzel findet sowohl frisch, als auch getrocknet eine vielseitige Verwendung. So wird Kurkuma vielerorts in der Küche zum Würzen, Verfeinern und Färben von Gerichten verwendet. Die in Asien beheimatete Pflanze wird dort hochgeschätzt. Die Verwendung von Kurkuma im Gesundheitsbereich beruht auf einer Jahrtausende alten Tradition: im indischen Ayurveda spricht man Kurkuma viele positive Eigenschaften zu und auch in der indonesische Gesundheitslehre ist Kurkuma traditioneller Bestandteil.

 

Auch hierzulande wird mittlerweile an der physiologischen Wirkung und den Eigenschaften von Kurkuma geforscht. Aus herkömmlichem Kurkuma können die Wertvollen Curcuminoide allerdings nicht so gut aufgenommen werden, da diese in Wasser schwer löslich sind und so im Magen-Darm-Trakt nur in sehr geringen Raten aufgenommen werden können. Um eine relevante Aufnahme zu erreichen sollte Kurkuma mit Fett verzehrt werden oder aber eine erhöhte Bioverfügbarkeit durch Anwesenheit von Piperin oder durch das Verpacken in Mizellen besitzen. Abtei nutzt daher eine spezielle Mizellen-Technologie, um die Bioverfügbarkeit des Kurkuma-Extrakts zu erhöhen: Moleküle mit fettlöslichem und wasserlöslichem Bestandteil umschließen die an sich schlecht verfügbare, fettlösliche Substanz und machen sie so besser wasserlöslich.