Hopfen

Botanischer Name

Humulus lupulus L.

verwendeter Pflanzenteil

Zapfen (Lupuli strobuli)

Für arzneiliche Zwecke werden die getrockneten weiblichen Blütenstände, die sogenannten Hopfenzapfen, verwendet. Sie sind bitter im Geschmack und haben einen würzigen Geruch.

Inhaltsstoffe

Zu den wirksamen Inhaltsstoffen gehören Bitterstoffe wie Humulon und Lupulon. Weiterhin enthalten Hopfenzapfen ätherische Öle, Harze, Flavonoide und Gerbstoffe.

Hopfen enthält auch ein potentes Phytoöstrogen, das 8-Prenylnaringenin.

Medizinische Verwendung

Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen (Cannabaceae) und blüht von Juli bis August. Er ist in den gemäßigten Gebieten Europas und Asiens beheimatet und kommt wild an Ufern und in Auwäldern vor. Bereits in der frühmittelalterlichen Klosterkultur gab es zwar Hopfengärten. Aber die Mönche und Nonnen verwendeten den Hopfen nicht zu medizinischen Zwecken, sondern nutzen die antibakterielle Wirkung des Hopfens zur Haltbarmachung des Bieres. Erst im ausgehenden 18. Jahrhundert wurde der Hopfen in Europa wieder als Schlafmittel und zur Beruhigung der Nerven entdeckt. Laut Volksmedizin besitzt Hopfen antibakterielle, krampflösende, appetitfördernde und hormonartige Eigenschaften. Die therapeutischen Anwendungsschwerpunkte liegen heutzutage auf den schlafanstoßenden und beruhigenden Effekten.

Baldrian + Hopfen Dragees zur Beruhigung

Anwendungsgebiete: 
Pflanzliches Arzneimittel zur Beruhigung. Baldrian + Hopfen Dragees zur Beruhigung werden bei Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen angewendet. 
Warnhinweise: 
Enthält Sucrose. Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Abtei Nachtruhe Baldrian plus Hopfen Einschlafdragees

Anwendungsgebiete: 
Unruhezustände, nervös bedingte Einschlafstörungen.
Warnhinweise:
Enthält Lactose, Sucrose, Gelborange S und Azorubin. Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.