Wie Sie in der kalten Jahreszeit Erkältungen vorbeugen.

JEDES JAHR DASSELBE:  Wenn Blätter und Temperaturen fallen, kündigt sich auch die Erkältungszeit an. Freunde, Familie und Arbeitskollegen werden von Husten, Schnupfen und Heiserkeit geplagt – und wir spüren auch schon dieses Kratzen im Hals. Aber warum erkälten wir uns überhaupt?

DER NAME LÄSST ES VERMUTEN:  Wenn es kalt ist, erkälten wir uns. Hierbei handelt es sich allerdings um einen Trugschluss – damit wir uns wirklich erkälten, reicht Kälte nicht aus. Der Mensch ist bequem. Sobald es kalt wird, halten wir uns in geschlossenen, beheizten Räumen auf – und treffen dort auf erkältete Menschen. Erkältungen zählen zu den Infektionskrankheiten und werden durch Viren z. B. Rhinoviren ausgelöst. Durch Niesen und Husten werden die Viren durch die sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen – die Viren befinden sich in der Flüssigkeit, die durch das Niesen und Husten ausgeschleudert werden. Durch die Tröpfchen kommen Viren in Kontakt mit unserer Haut. Auf der Haut können die Erreger auch nach drei Stunden noch infektiös bleiben – dadurch steigt das Ansteckungsrisiko in engen, überfüllten Räumen wie Aufzügen, U-Bahnen oder Bussen. Von der Oberfläche unserer Haut gelangen die Viren über die Schleimhäute in unseren Körper. Unsere Schleimhäute dienen als Schutzbarriere gegen Viren. Jedoch können sie ihre Schutzfunktion nur gut befeuchtet ausführen. Durch Heizungsluft werden sie ausgetrocknet, sodass Viren einfacher in den Körper gelangen. Abtei hat für Sie die wichtigsten Tipps gesammelt, die Ihnen dabei helfen, Erkältungen zu vermeiden.

TIPPS GEGEN ERKÄLTUNG

  • Reinigen Sie Ihre Hände insbesondere nach Kontakt mit anderen Menschen oder Gegenständen mindestens 20-30 Sekunden mit Wasser und Seife
  • Nutzen Sie keine Handtücher, die erkältete Menschen aus Ihrem Umfeld ebenfalls verwenden
  • Greifen Sie sich so wenig wie möglich ins Gesicht wenn Sie nicht die Möglichkeit haben Ihre Hände zu waschen
  • Desinfektionssprays oder -Gele bieten idealen Schutz vor Viren unterwegs
  • Halten Sie sich warm – denn Kälte stresst das Immunsystem
  • Lüften Sie regelmäßig, damit Ihre Schleimhäute gut befeuchtet bleiben. Nutzen Sie gegebenenfalls Luftbefeuchter für Ihre Räume
  • Vermeiden Sie Menschenmengen, indem Sie eine Strecke zu Fuß gehen, statt den Bus zu nehmen
  • Unser Körper braucht ausreichend Schlaf – nur dann kann das Immunsystem mit der Energie versorgen, die es braucht
  • Ingwer-Tee mit Honig wirkt sich positiv auf den Organismus und das Immunsystem aus
  • Vitamin C und Zink können das Immunsystem stärken und eine Erkältung verkürzen.

Hygiene: Effektiver Schutz vor Viren.

Am besten schützen Sie sich vor einer Ansteckung mit Krankheitserregern, wenn Sie das Übertragungsrisiko minimieren. Durch Niesen oder Husten in die offene Hand befinden sich ständig Erreger auf der Haut. Händeschütteln, das Anfassen von Türklinken oder Telefonhörern o.ä. überträgt die Viren an andere Menschen. Ein besonders hilfreicher wie einfacher Tipp gegen Ansteckung ist mehrmaliges Händewaschen pro Tag. Reinigen Sie Ihre Hände insbesondere nach Kontakt mit anderen Menschen oder Gegenständen mindestens 20-30 Sekunden mit Wasser und Seife. Achten Sie darauf, auch zwischen den Fingern, den Daumen und den Handrücken zu säubern. Wenn Sie sich erkältet haben, sollten Sie Ihre Hände insbesondere nach dem Schnäuzen, Husten oder Niesen gründlich reinigen.

Hygiene: Effektiver Schutz vor Viren.

Noch mehr Hygiene-Tipps zur Vermeidung einer Erkältung

Noch mehr Hygiene-Tipps zur Vermeidung einer Erkältung
  • Nutzen Sie keine Handtücher, die erkältete Menschen aus Ihrem Umfeld ebenfalls verwenden.
  • Greifen Sie sich so wenig wie möglich ins Gesicht, wenn Sie nicht die Möglichkeit haben Ihre Hände zu waschen.
  • Nicht in die Hand niesen oder husten. Die Armbeuge ist wesentlich besser dafür geeignet.
  • Halten Sie sich warm – denn Kälte stresst das Immunsystem
  • Lüften Sie regelmäßig, damit Ihre Schleimhäute gut befeuchtet bleiben. Nutzen Sie gegebenenfalls Luftbefeuchter für Ihre Räume
  • Vermeiden Sie Menschenmengen, indem Sie beispielsweise eine Strecke zu Fuß gehen, statt den Bus zu nehmen. Bewegung stärkt zusätzlich Ihr Immunsystem und wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus

Immunsystem: Wie Sie Ihr Abwehrsystem stärken

Falls die Viren es trotz ausreichender Hygiene und Vorsichtsmaßnahmen in Ihren Körper geschafft haben, kommt das körpereigene Immunsystem zum Einsatz. Es schützt den Körper vor dem Ausbruch einer Krankheit. Mithilfe von Abwehrzellen versucht der Körper, die Viren zu bekämpfen. Unterstützen Sie den Körper dabei:

  • Saunagänge oder Wechselduschen am Morgen trainieren das Immunsystem und bereiten es auf den Temperaturwechsel zwischen kalter Außentemperatur und warmer Heizungsluft vor.
  • Unser Körper braucht ausreichend Schlaf – Im Schlaf werden verstärkt immunaktive Stoffe ausgeschüttet, das steigert die Infektabwehr.
  • Stress schwächt das Immunsystem. Dem schnellen Arbeitsalltag können Sie mit gezielter Entspannung wie Yoga, Sport oder Atemtechniken entgegenwirken.
  • Moderate Bewegung stärkt das Immunsystem und wirkt effektiv gegen Stress. Wenn Sie erkältet sind mit Fieber, Abgeschlagenheit und Kopf- oder Gliederschmerzen, sollten Sie jedoch auf Sport verzichten. Denn hier besteht das Risiko, dass sich Krankheitserreger im Körper ausbreiten. Im schlimmsten Fall kann das zu Herzmuskelentzündungen führen.
  • Die richtige Ernährung ist essentiell für ein starkes Immunsystem. Der Körper benötigt Vitamine und Mineralstoffe, um seine Abwehrkräfte ideal herauszubilden.
  • Ingwer-Tee mit Honig wirkt sich positiv auf den Organismus und das Immunsystem aus.
Immunsystem: Wie Sie Ihr Abwehrsystem stärken Immunsystem: Wie Sie Ihr Abwehrsystem stärken

Erkältung: Was tun, wenn es Sie doch erwischt hat?

Erkältung: Was tun, wenn es Sie doch erwischt hat? Erkältung: Was tun, wenn es Sie doch erwischt hat?

Wenn der Hals kratzt und Sie unter Niesattacken leiden, hat es Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch erwischt. Da Sie gegen eine Virusinfektion wenig ausrichten können, brauchen Sie nun vor allem eines: Geduld, bis es Ihnen wieder besser geht. Sie können die unangenehmen Symptome jedoch lindern und die Genesung beschleunigen.

  • Lüften Sie regelmäßig und sorgen Sie für eine hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen, damit die Schleimhäute nicht austrocknen und das Nasensekret gut abfließen kann
  • Trinken Sie viel Tee, verdünnte Säfte und Wasser. Ihr Körper benötigt jetzt viel Flüssigkeit.
  • Vitamin C und Zink können das Immunsystem unterstützen und mgw. eine Erkältung verkürzen. Sie können die Stoffe entweder über die Nahrung zu sich nehmen oder auf Nahrungsergänzungspräparate zurückgreifen.
  • Honig, z. B. im Tee, wirkt antibakteriell und ist wohltuend zum Hals
  • Mit Gurgellösungen wie hochdosiertem Kamillen- oder Salbeitee desinfizieren Sie Ihren Hals
  • Pflanzliche Mittel auf Efeu- oder Thymianbasis können schleimlösend wirken
  • Hühnerbrühe gibt Ihnen Kraft und wertvolle Nährstoffe, wirkt entzündungshemmend, der heiße Dampf befeuchtet die Schleimhäute und außerdem trägt die Suppe zur täglichen Flüssigkeitszufuhr bei.
  • Sorgen Sie für viel Ruhe. Idealerweise bleiben Sie während der stärksten Erkältungstage zu Hause und werden in Ruhe gesund. Außerdem vermeiden Sie es so, andere anzustecken.

Übrigens:  Eine klassische Erkältung dauert zwischen sieben und neun Tagen. Meistens macht sich die Erkältung durch Halsschmerzen und Schnupfen bemerkbar und weitet sich auf die oberen Atemwege aus. Auch Kopf- und Gliederschmerzen sowie erhöhte Körpertemperatur können auftreten. Treten diese Symptome plötzlich und besonders stark und in Verbindung mit hohem Fieber auf, kann es sich um eine Grippe handeln – auch Influenza genannt.

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