Verdauung

Verdauung

Verdauungsfördernde Mittel aus der Natur
Verdauungsprobleme sind weit verbreitet. Wenn Magen und Darm aus dem Gleichgewicht geraten, können die Gründe hierfür vielfältig sein. Eine falsche Ernährung und ein Mangel an Bewegung sind nur zwei der möglichen Ursachen. Oftmals hilft den Betroffenen bereits eine Veränderung ihrer Lebensgewohnheiten. Auch verdauungsfördernde Mittel von Abtei können auf natürliche Weise helfen, die Verdauung unseres Körpers zu unterstützen.

Verdauungsmittel

Verdauungsmittel

Verdauungsmittel
Verdauungsprobleme können sich verschiedenartig äußern: als starke Blähungen, Verstopfung, Magenschmerzen oder Durchfall. Wenn Sie gelegentlich an Verdauungsproblemen leiden, dann müssen Sie das nicht einfach hinnehmen. Es gibt unterschiedliche natürliche Verdauungsmittel, die Beschwerden lindern und mit denen Sie sich wieder wohlfühlen. Um einen Volksglauben gleich zu Beginn zu widerlegen: Der beliebte Verdauungsschnaps oder der Magenbitter gehört nicht zu den geeigneten Verdauungsmitteln. Im Gegenteil: Ist der Bauch sowieso schon aufgebläht, dann fördert Alkohol die Blähungen zusätzlich. Die Mär vom verdauungsfördernden Schnaps rührt daher, dass der hochprozentige Alkohol sofort nach Einnahme für einen Moment die Magenmuskulatur entspannt.

Mittel gegen Sodbrennen

Mittel gegen Sodbrennen

Mittel gegen Sodbrennen
Die Magensäure ist ein wichtiger Bestandteil des Verdauungsprozess. Durch sie wird unsere Nahrung zersetzt, sodass der Darm wichtige Nährstoffe besser aufnehmen kann. Sie wird allerdings zum Problem, wenn Sie mit der Speiseröhre in Berührung kommt. Ein schmerzhaftes Brennen, das als Sodbrennen bekannt ist, ist die Konsequenz. Mittel gegen Sodbrennen können hier Abhilfe verschaffen, indem sie das Symptom, die Schmerzen, lindern. Langfristig gesehen hilft es allerdings nur, mögliche Ursachen für Sodbrennen zu identifizieren und zu minimieren. Hier stellen wir Ihnen Sodbrennen, Ursachen und Mittel gegen Sodbrennen vor.

Mittel gegen Blähungen

Mittel gegen Blähungen

Mittel gegen Blähungen: Tipps für einen entspannten Magen
Für viele ist es ein unangenehmes Thema, obwohl es eigentlich jeden betrifft: Flatulenzen, besser bekannt als Blähungen. Es ist ganz normal, dass der Körper von Zeit zu Zeit Gase über den Darm ablässt, auch wenn es den meisten Menschen etwas peinlich ist. Blähungen sind häufig ernährungsbedingt, können in einzelnen Fällen aber auch andere Ursachen haben. Ungewohnte Speisen, hastiges Essen, schwer verdauliche Lebensmittel sowie eine eingeschränkte Magen-Darmtätigkeit – all das kann zu Verdauungsbeschwerden mit Spannungen und Druckgefühlen im Bauchraum führen. Abtei bietet ein Mittel gegen Blähungen, Völlegefühl und Aufstoßen, das schnell und sanft wirkt.

Natürliche Abführmittel

Natürliche Abführmittel

Natürliche Abführmittel gegen Verstopfung

Verstopfung ist für die meisten Menschen ein höchst unangenehmes Thema. Die wenigsten gehen mit ihren Verdauungsproblemen zum Arzt. Ursachen für eine Verstopfung können eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr, eine ballaststoffarme Ernährung, eine Ernährungsumstellung oder die Einnahme von Medikamenten sein. In unserem Dickdarm wird dem flüssigen Stuhl nach und nach das Wasser entzogen, bis er fester wird. Hier setzen die meisten natürlichen Abführmittel an. Natürliche Abführmittel sind rezeptfrei erhältlich und können einfach für Erleichterung sorgen.

Sortieren nach:

Verdauungsfördernde Mittel gegen Verstopfung

Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Verstopfung. Akute Beschwerden treten plötzlich auf und sind meist nur von kurzer Dauer. Mögliche Ursachen sind ungewohnte Speisen auf Reisen oder Infektionen. Halten die Beschwerden hingegen über einen längeren Zeitraum an, liegt eine chronische Verstopfung vor. Ab wann genau es sich um eine chronische Verstopfung handelt, lässt sich jedoch nicht eindeutig definieren, da die Häufigkeit der Darmentleerung individuell verschieden ist. Eine Frequenz von mindestens dreimal pro Woche gilt noch als normal. Von einer chronischen Verstopfung sprechen Mediziner, wenn:

  • die Darmentleerung weniger als dreimal pro Woche erfolgt,
  • die Beschwerden über einen Zeitraum von drei Monaten andauern
  • und der Stuhl hart und überschaubar ist.

 

Mangelnde Bewegung sowie eine ballaststoffarme Ernährung begünstigen die Entstehung einer Verstopfung. Auch die Aufnahme von zu wenig Flüssigkeit, die Einnahme bestimmter Medikamente, die Einfluss auf das Nervensystem haben, und Erkrankungen, wie Diabetes mellitus oder Schilddrüsenunterfunktion, können Verstopfungen verursachen.

Eine medikamentöse Behandlung mit Abführmitteln ist in der Regel nicht notwendig; auf Dauer kann sich die Einnahme solcher Mittel sogar nachteilig auf die Verdauung auswirken. Vielmehr hat sich eine Umstellung der Lebensgewohnheiten bewährt, damit lässt sich Verstopfungen langfristig vorbeugen. Hilfreich sind etwa die Zufuhr von mindestens 1,5 Litern Flüssigkeit am Tag, eine ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung im Alltag. Zudem bietet es sich bei leichten Beschwerden an, häufig Lebensmittel wie Trockenobst, Leinsamen, Sauerkraut, Joghurt und Buttermilch auf den Speiseplan zu setzen. Mit verdauungsfördernden Mitteln aus der Natur lässt sich der Darm zusätzlich in Schwung bringen. Unser Präparat zur kurzzeitigen Anwendung Abtei Abführkapsel SN enthält einen natürlichen Wirkstoff: Rizinusöl, der bei Verstopfung Erleichterung verschafft.

Verdauungsmittel für Leber und Galle

Leber und Galle übernehmen wichtige Funktionen bei der Verdauung, insbesondere bei der Verarbeitung von Fetten zum Einsatz kommt. Die Leber produziert eine Flüssigkeit, die Gallenflüssigkeit, welche die Fettverdauung unterstützt. Je fettreicher die Nahrung, desto mehr haben die Organe zu tun. Fehlt es an Gallenflüssigkeit, so kommt es in Verdauungsschwierigkeiten in diesem Bereich.

Wussten Sie, dass die Artischocke das Leber-Galle-System anregt, mehr von der wichtigen Gallenflüssigkeit zu produzieren? Genau diese von der Natur gegebene Wirkung der Artischocke macht sich Abtei in dem Produkt Galle-Dragee mit Artischocke zunutze.

Abführkapsel SN

Wirkstoff: Natives Rizinusöl

Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Galle-Dragee mit Artischocke

Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion durch Anregung des Gallenflusses.
Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Warnhinweise: Enthält Lactose und Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Verdauungsfördernde Mittel zur Unterstützung der Leber

Die Leber spielt nicht nur bei der Entgiftung, sondern auch bei der Verdauung eine zentrale Rolle. Unter anderem bildet sie die für die Fettverdauung essenzielle Gallenflüssigkeit und sie baut in den darin enthaltenen Gallensäuren Cholesterin ein. Deswegen ist bei einer eingeschränkten Leberfunktion auch die Versorgung mit fettlöslichen Vitaminen gestört, da diese im Darm nur in Verbindung mit Fetten aufgenommen werden können. Eine unausgewogene Ernährung, Stress und Hektik können die Leber langfristig überlasten. Dies macht sich beispielsweise in Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähungen, manchmal auch durch Müdigkeit und allgemeine Antriebsschwäche bemerkbar.

Auch bei einer überlasteten Leber ist eine Umstellung der Lebensgewohnheiten die beste Methode, um Beschwerden vorzubeugen. Der Verzicht auf Alkohol, sowie eine ausgewogene und vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann bereits helfen. Leiden Sie nach dem Verzehr fettreicher Lebensmittel unter Völlegefühl, können Sie Ihre Verdauung mit unserem natürlichen Präparat Abtei Galle-Dragee mit Artischocke auf schonende Weise unterstützen.

Verdauungsfördernde Mittel mit natürlichen Wirkstoffen enthalten zum Beispiel Artischockenextrakt, der aus den Blütenblättern der Pflanze gewonnen und bereits seit Jahrhunderten als traditionelles Heilmittel zur Anregung der Verdauung eingesetzt wird – so auch bei den Galle-Dragee mit Artischocke von Abtei. Der Extrakt der Blätter regt den Gallenfluss an und wirkt damit positiv auf die Verdauung und Nährstoffverwertung. Verantwortlich für die Wirkung der Artischocke ist ihr hoher Gehalt an Bitterstoffen, diese sind auch in anderen verdauungsfördernden Pflanzen enthalten. Zu diesen gehören unter anderem Echter Engelwurz, Löwenzahn, Enzianwurzel, Schafgarbe und Wermut.

Verdauungsmittel für Leber und Galle

Leber und Galle übernehmen wichtige Funktionen bei der Verdauung, insbesondere bei der Verarbeitung von Fetten zum Einsatz kommt. Die Leber produziert eine Flüssigkeit, die Gallenflüssigkeit, welche die Fettverdauung unterstützt. Je fettreicher die Nahrung, desto mehr haben die Organe zu tun. Fehlt es an Gallenflüssigkeit, so kommt es in Verdauungsschwierigkeiten in diesem Bereich.

Wussten Sie, dass die Artischocke das Leber-Galle-System anregt, mehr von der wichtigen Gallenflüssigkeit zu produzieren? Genau diese von der Natur gegebene Wirkung der Artischocke macht sich Abtei zunutze.

Galle-Dragee mit Artischocke
Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet zur Unterstützung der Verdauungsfunktion durch Anregung des Gallenflusses.

Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.

Warnhinweise: Enthält Lactose und Sucrose (Zucker). Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Sodbrennen erkennen – was ist Sodbrennen?

Als Sodbrennen bezeichnet man das unangenehme schmerzhafte Brennen in der Speiseröhre und / oder hinter dem Brustbein, das auftritt, wenn Magensäure in die Speiseröhre eindringt. Im Idealzustand sollte dies nicht geschehen denn die Natur hat Vorkehrungen getroffen, um ein Rückfließen des sauren Mageninhalts in die Speiseröhre zu verhindern. Zwischen Magen und Speiseröhre liegt der untere Schließmuskel der Speiseröhre, ein Muskelring, der die Magensäure davon abhalten sollte, in die Speiseröhre einzudringen. Dies kann allerdings geschehen, wenn dieser Muskel geschwächt ist, der Magen zu voll oder auf den Magen zu viel Druck ausgeübt wird. Man spricht in diesem Fall auch von Säure-Reflux, dem Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre. Zu dem Symptom eines brennenden Schmerzes kommt es aufgrund der Beschaffenheit der Speiseröhre. Im Gegensatz zur Magenschleimhaut besitzt die der Speiseröhre keinen natürlichen Säureschutz und wird von der Magensäure bei Kontakt gereizt. Wenn Sodbrennen über einen langen Zeitraum anhält, kann es zu einer Entzündung der Speiseröhre kommen.

Wodurch wird Sodbrennen ausgelöst?

Es gibt zahlreiche Ursachen für Sodbrennen: So kann die Ernährung oder der Lebensstil eine Rolle spielen. Auch Fettige, süße, würzige und scharfe Speisen können zu Sodbrennen führen, denn sie regen die Magensäureproduktion an. Durch Übergewicht und zu enge Kleidung kann zusätzlich Druck auf den Magen ausgeübt werden und der Mageninhalt kann mitsamt Magensäure nach oben gedrückt werden.

Stress und Hektik können ebenfalls auf den Verdauungstrakt auswirken und zu Sodbrennen führen, denn sie Auswirkungen auf die Verdauung und die Säureproduktion haben können. Rauchen und Alkohol können Auswirkungen auf den verschlussdruck am Übergang von Speiseröhre in den Magen haben.

Häufig tritt Sodbrennen auch auf, wenn zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafen gehen weniger als 3 Stunden Zeit liegen. Verschärft wird dies durch späte Mahlzeiten in Verbindung mit Alkoholkonsum. Der Magen hat dann noch nicht genug Zeit gehabt, das Essen zu verdauen und durch die liegende Position kann es leichter zum Säure-Reflux kommen.

Gerade Feiertage wie Weihnachten, an denen Essen besonders im Vordergrund steht, werde häufig mit Sodbrennen assoziiert. Dazu kommt, dass die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester auch von Stress und erhöhtem Alkoholkonsum geprägt ist.

Tipps: Effektive Mittel gegen Sodbrennen

Sodbrennen kann viele Ursachen haben, bei ständig auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden. Empfehlenswert ist zu beobachten, wann Sodbrennen auftritt. Dazu eignet sich ein Beschwerdetagebuch, indem Sie Uhrzeit, Speisen und die allgemeinen Umstände festhalten. So können Sie überprüfen, auf welche Speisen Ihr Körper mit Sodbrennen reagiert. Dieses Vorgehen benötigt allerdings einiges an Geduld. Wenn Sodbrennen nachts auftritt, versuchen Sie am besten mehr Zeit zwischen Essen und Schlafen gehen liegen zu lassen. Auch ein erhöhtes Kopfteil im Bett kann helfen. Auch Bewegung kann helfen.

Allgemeinen ist ein gutes Mittel gegen Sodbrennen, häufiger, aber dafür in kleineren Portionen zu essen. So wird der Magen nicht überfüllt und hat genügend Zeit, die aufgenommene Nahrung zu verdauen.

Da es allerdings so viele verschiedene Faktoren gibt, die man überprüfen muss, um festzustellen, was die individuelle Ursache ist, können Mittel gegen Sodbrennen helfen, indem sie beruhigend und kühlend auf die Speiseröhre wirken und lang anhaltende Linderung verschaffen. Bestimmte Lebensmittel, die sehr stärkehaltig sind wie Kartoffeln, können Sodbrennen lindern, indem sie die Magensäure so binden. Stilles Wasser und Kräutertees verdünnen die Magensäure, trockene Haferflocken neutralisieren sie. Auch gibt es rezeptfreie Mittel gegen Sodbrennen, wie Antazida. Andere orientieren sich an der Natur. Hydrogencarbonat beispielsweise ist Teil eines Schleims, den die Magenwand freisetzt, um sich selbst vor der Magensäure zu schützen. Es neutralisiert Magensäure ebenfalls zu Wasser und Kohlendioxid.

Abtei hat Sodbrennen Akut entwickelt, ein Mittel, das als Kautablette eingenommen wird, und mithilfe eines hochwertigen Extrakt aus Braunalge eine Schutzschicht auf dem Mageninhalt bildet, um Magensäure und Mageninhalt davon abzuhalten, in die Speiseröhre einzudringen. Das Pfefferminzaroma ist sehr angenehm und wirkt gegen einen möglichen bitteren Geschmack, der durch das Aufsteigen der Magensäure entstanden ist.

Sollte Sodbrennen häufiger auftreten und Sie die Ursachen für die Schmerzen nicht finden, empfehlen wir Ihnen einen Arzt aufsuchen, bevor es zu weiteren Komplikationen kommt.

Wie entstehen Blähungen?

Bei einer Überblähung wird meist zu viel Gas im Darm gebildet – unter anderem Methan und Kohlenstoffdioxid. Die Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle. Aber auch besondere Lebensumstände, wie eine Schwangerschaft oder die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamenten können die Verdauung stören. Der Darm wird dadurch oft träger, was die Entstehung von Blähungen begünstigt. Die Beweglichkeit des Darms kann aber auch aus anderen Gründen gemindert sein – beispielsweise durch die Folgen einer Magen-Darm-Operation.

Auch bei Verengungen im Darmbereich kommt es schneller zu Blähungen: Der Darminhalt staut sich und verbleibt länger im Darm als gewöhnlich – infolgedessen sprießen Bakterien und die typischen übel riechenden Gase bilden sich. Ein zu schneller Weg des Darminhalts (beispielsweise bei Durchfall) ist ebenso wenig gut. Die Nahrung kann nicht richtig aufgenommen und von den Darmbakterien verwertet werden. In solchen Fällen leiden die Betroffenen ebenfalls häufig unter Blähungen als Begleitsymptom

Häufige Ursachen für Blähungen

Wie schon erläutert, beruhen gehäufte Blähungen sehr oft auf einer unausgewogenen Ernährung. Blähungen können unter anderem durch den Verzehr blähender Speisen (z.B. Kohl, Bohnen) entstehen. Auch ein Übermaß an Süßigkeiten fördert die Entstehung von Blähungen. Aber auch ungesunde Essgewohnheiten wie beispielsweise spätes oder nächtliches sowie hastiges Essen und mangelndes Kauen können Blähungen begünstigen. Bei Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt führen häufig auch bestimmte Lebensmittelkombinationen wie Getreideprodukte mit Früchten zu Beschwerden. Eine Umstellung des Speiseplans kann somit Blähungen vorbeugen. Ein Verdauungsspaziergang nach dem Essen, um den Darm anzuregen, kann ebenfalls helfen.

Die Darmflora ist maßgeblich an der Entstehung der Gase beteiligt. Vor allem im Dickdarm finden sich unzählige Bakterien, die unverdaute Nahrungsbestandteile wie Ballaststoffe weiter abbauen. Bei der Vergärung der Ballaststoffe durch die Darmbakterien entstehen kurzkettige Fettsäuren, die eine wichtige Energiequelle für die Schleimhautzellen des Dickdarms sind. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, z. B. durch die Einnahme von Antibiotika, kann sich das u. a. in Blähungen äußern. Eine gesunde Darmflora ist aber nicht nur für die Verdauung wichtig, sie spielt auch für die Immunabwehr eine wichtige Rolle.

Einige Menschen bekommen Blähungen auch aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Das kann beispielsweise eine Fruktose-, Lactose- oder Glutenintoleranz sein. Wer den Verdacht hat, seine Beschwerden könnten daher rühren, sollte sich durch eine ärztliche Diagnose Gewissheit verschaffen. Oft hilft es auch, selbst zu beobachten, wann und unter welchen Umständen die Symptome auftreten.

Medikamente oder Stress im Alltag und Beruf können ebenso einen Einfluss haben wie die hormonellen Umstellungen in der Schwangerschaft– bei Frauen kommt es insbesondere dann zu gehäuften Blähungen. In seltenen Fällen sind chronische Erkrankungen Ursache für die verstärkte Gasbildung im Darm – beispielsweise eine Leberschwäche, entzündliche Darmerkrankungen oder ein Reizdarm.

Mittel gegen Blähungen

Wenn Blähungen häufig auftreten, ist das den Betroffenen meist unangenehm. Bewährte Mittel aus der Natur, der Hausapotheke oder vorsorgliche Maßnahmen können dann helfen:

  • Ernährung umstellen: Eine behutsame Umstellung auf eine nährstoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist häufig der Schlüssel für einen ruhigeren Magen. Auf Fertigprodukte, frittierte Produkte und Gezuckertes sollte verzichtet werden.
  • Tee für die Verdauung: Die Natur stellt viele Mittel bereit, wenn es um die Beruhigung von Magen und Darm geht. Anis, Kümmel, Fenchel und Kamille haben sich als besonders wirksam erwiesen. Am besten wirken sie als Tee – entweder als fertige Teemischung oder aus frischen Samen und Kräutern selbst zubereitet.
  • Ingwer, Petersilie & andere Gewürze: Wer vorsorglich etwas tun möchte, sollte zu Ingwer greifen. Ingwertee oder kleine Mengen der Wurzel im Essen beugen Blähungen vor. Petersilie, Majoran, Koriander und Kümmel haben den gleichen Effekt.
  • Bauchmassagen und Wickel: Bei akuten Blähungen hilft eine Bauchmassage mit Öl. Hierzu den Bauch kreisend im Uhrzeigersinn massieren, damit der Magen sich entspannt und die Luft Darm auswärts entweichen kann. Warme Wickel oder eine Wärmflasche beruhigen ebenfalls den Darm.
  • Tabletten und Granulate: Apotheken, Reformhäuser und Drogeriemärkte bieten schnelle Hilfe gegen Magenbeschwerden an. Präparate mit dem Wirkstoff Simeticon helfen, Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt aufzulösen: Blähungen, Völlegefühl und Aufstoßen können Sie so effizient bekämpft.
  • Bewegung: Ein Verdauungssparziergang nach dem Essen kann Wunder wirken. Bewegung regt den Darm an und fördert die Verdauung.

Welches Mittel am besten bei Blähungen hilft, hängt davon ab, was die Ursachen sind. Vielen Menschen mangelt es an einer ausgewogenen Lebensweise. Oftmals sind schlechte Ess- und Lebensgewohnheiten sowie Stress die Ursachen für häufige Blähungen. Unsere Tipps bieten Hilfe, damit Sie unbeschwert durch den Tag gehen können.

Wann helfen natürliche Abführmittel?

Man unterscheidet zwei Arten von Verstopfung (Obstipation) – die akute und die chronische. Akute Beschwerden mit der Verdauung treten häufig auf Reisen oder im Zuge von Krankheiten auf und sind in der Regel von kurzer Dauer. Tritt eine akute Verstopfung in Kombination mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder starken Bauchschmerzen auf, sollte umgehend ein Arzt zurate gezogen werden. Die Anzeichen können auf eine schwerwiegendere Erkrankung hinweisen.

Von einer chronischen Verstopfung spricht man, wenn die Entleerung des Darms über einen längeren Zeitraum unregelmäßig ist. Wann genau von „unregelmäßig“ gesprochen werden kann, ist jedoch nicht universell festzulegen. Da die Verdauung von Mensch zu Mensch verschieden ist, variiert auch die Darmentleerung. Treten über einen Zeitraum von drei Monaten mehrere der folgenden Symptome in Kombination auf, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer chronischen Verstopfung auszugehen:

  • Eindruck einer unvollständigen Darmentleerung
  • Gefühl der Blockierung am Darmausgang
  • Anstrengung bei der Darmentleerung
  • Der Darm wird weniger als dreimal in der Woche entleert
  • Harter Stuhlgang

Kennen Sie derartige Beschwerden, eignen sich natürliche Abführmittel, um die Darmentleerung kurzfristig zu erleichtern. Auf lange Sicht ist es jedoch empfehlenswert, den Ursachen der Verdauungsbeschwerden auf den Grund zu gehen.

Ursachen für eine chronische Verstopfung

Die Ursachen einer chronischen Verstopfung können vielfältig sein. Oft ist sie jedoch auf einen ungesunden Lebenswandel zurückzuführen, in einigen Fällen tritt sie auch als sekundäre Erkrankung auf. Folgende Ursachen können für eine chronische Verstopfung verantwortlich sein:

  • Unausgewogene Ernährung:
    Falsche Ernährung mit zu viel Fett, Zucker und zu wenig Ballaststoffen ist einer der häufigsten Gründe für Verdauungsprobleme..
  • Geringe Flüssigkeitszufuhr:
    Steht nicht genügend Flüssigkeit zur Verfügung, verhärtet sich der Stuhl.
  • Mangelnde Bewegung:
    Bei einem Mangel an Bewegung wird auch der Darm träge. Denn Bewegung regt die Durchblutung und Darmbewegung an.
  • Medikamente:
    Einige Arzneimittel wie z.B. Schmerz-, Schlaf- und Entwässerungspräparate können bei ständiger Einnahme Verstopfungen begünstigen.
  • Erkrankungen:
    Erkrankungen wie Diabetes mellitus und Schilddrüsenunterfunktion können sich negativ auf die Verdauung auswirken. Sind die Beschwerden hartnäckig, ist es ratsam, einen Arzt zu konsultieren.
  • Diäten:
    Wird die Menge der aufgenommenen Nahrung reduziert, benötigt der Darm längere Zeit, um sich zu füllen. Dementsprechend ist auch die Entleerung verlangsamt.
  • Lebensstil:
    Auch Hektik und Stress können Magen und Darm aus dem Gleichgewicht bringen.

Kurzzeitig können abführende Präparate die Darmentleerung erleichtern, doch auch natürliche Abführmittel sollten nur kurzzeitig eingenommen werden. Dauern die Beschwerden an, empfiehlt es sich, mögliche Ursachen mit ärztlicher Hilfe aufzuklären. Unterstützend wirkt eine Umstellung der Ernährung. Ballaststoffreiche Lebensmittel, eine Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Litern am Tag und mehr Bewegung im Alltag können bereits ausreichen, um die Darmentleerung zu normalisieren.

So wirken natürliche Abführmittel

Natürliche Abführmittel zur oralen Einnahme wirken auf unterschiedliche Weise. Man unterscheidet zwischen osmotisch wirkenden und hydragogen Abführmitteln. Natürliche Abführmittel mit osmotischer Wirkung erweichen den Darminhalt, indem sie Wasser im Darm binden. Dies führt zu einer Vergrößerung der Stuhlmenge. Osmotische Abführmittel sind z.B. Milchzucker, Bitter- und Glaubersalz. Bei ihrer Einnahme sollte die Flüssigkeitszufuhr gesteigert werden. Hydragoge Abführmittel verhindern die Eindickung des Darminhalts, indem sie den Einstrom von Wasser aus der Darmwand in den Darm fördern. Das wohl bekannteste natürliche hydragoge Abführmittel, das bereits seit Jahrhunderten bei Beschwerden mit der Darmentleerung verwendet wird, ist das Rizinusöl.

Abtei bietet das natürliche Abführmittel Abtei Abführkapseln SN. Es eignet sich zur kurzzeitigen Anwendung und erleichtert die Darmentleerung auf sanfte Weise. Sie sollten bei der Einnahme auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Darmregulierende Mittel

Bei unregelmäßigem Stuhlgang hilft oft schon eine ballaststoffreiche Ernährung. Zur Unterstützung können auch darmregulierende Mittel wie Quell und Füllstoffe eingenommen werden. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem Weizenkleie, Agar-Agar, Lein- und Flohsamen. Sie nehmen im Darm Wasser auf und quellen. Die Stuhlmenge vergrößert sich und der Stuhl wird weicher. Aufgrund der erhöhten Wasseraufnahme der Wirkstoffe ist es besonders wichtig, bei der Einnahme viel zu trinken.

Abführkapsel SN

Wirkstoff: Natives Rizinusöl
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.