Männer-/Frauengesundheit

Männer-/Frauengesundheit

Männer- und Frauengesundheit
Noch nie hat die Menschheit im Durchschnitt ein so hohes Alter erreicht wie heute. Dabei hängt es nicht nur von hygienischen Erkenntnissen, medizinischen Fortschritten und den Genen ab, wie alt wir werden: Wer gesund lebt, erhöht die Chance auf ein langes Leben. Gerade in der Lebensmitte können Frauen und Männer aktiv und selbstbestimmt viel für das Wohlbefinden, die Gesundheit sowie die Früherkennung und Vorbeugung von Krankheiten tun. Hier ein paar Tipps für ein gesünderes Leben und mehr Lebensfreude.

Männergesundheit

Männergesundheit

Männergesundheit

Männer müssen bei ihrer Gesundheit zum Teil andere Schwerpunkte setzen als Frauen. Das ist in erster Linie der unterschiedlichen Anatomie geschuldet. Körperbau, Testosteron und die männlichen Geschlechtsorgane sind jedoch nicht der einzige Grund, weshalb die Männergesundheit spezifische Vorkehrungen erfordert. Männer kümmern sich oftmals weniger um ihre Gesundheit als Frauen und achten im Durchschnitt weniger auf ihre Linie. Der Wunsch nach einer ausgewogenen Ernährung und körperlicher Fitness ist jedoch längst kein reines Frauenthema mehr. Auch der Männerwelt ist bewusst, dass eine gesunde Lebensweise nicht nur das äußere Erscheinungsbild beeinflusst, sondern auch fit hält.

Frauengesundheit

Frauengesundheit

Frauengesundheit natürlich unterstützen
Der weibliche Organismus durchläuft in den verschiedenen Lebensphasen körperliche sowie hormonelle Veränderungen. Um das Wohlbefinden und die Gesundheit in allen Lebensphasen zu unterstützen, bietet Abtei spezielle Produkte, mit denen die Frauengesundheit auf schonende Weise unterstützt wird.

Sortieren nach:

Bleiben Sie in Bewegung:

Ausdauersport stärkt Herz und Kreislauf und kann in einem gewissen Umfang sogar vor Krebs und Alzheimer schützen. Es muss nicht gleich der Marathonlauf sein, regelmäßig Schwimmen, Tanzen, Gymnastik oder Wandern ist für die meisten geeignet und kann die Lebensqualität enorm verbessern.

Achten Sie auf Ihr Gewicht:

Übergewicht ist mitverantwortlich für viele Alterskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, einen zu hohen Cholesterinspiegel und Gelenkprobleme.

Essen Sie ausgewogen und abwechslungsreich:

Viele chronische Krankheiten werden durch ein Zuviel an tierischem Fett und Zuwenig an pflanzlicher Kost mitbedingt. Eine weitgehend vegetarische Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie Eiern und Milchprodukten trägt dazu bei, Wohlstands-Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck wirkungsvoll vorzubeugen.

Und trinken Sie ausreichend:

Ca. 1,5-3 Liter am Tag, am besten Mineralwasser, ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee oder leichte Saftschorlen.

Seien Sie kein Vorsorgemuffel:

Je früher eine Krankheit entdeckt wird, desto besser lässt sie sich in den meisten Fällen behandeln.

Verzichten Sie auf Genussgifte:

Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Denn regelmäßiger Nikotingenuss verkürzt ihr Leben um durchschnittlich zehn Jahre. Auch wer erst spät die Finger vom Glimmstängel lässt, kann sein Risiko für Folgekrankheiten deutlich verbessern. Auch Alkohol sollten Sie im Übermaß meiden, wenn Sie gesund alt werden möchten.

Bleiben Sie in Kontakt:

Der Austausch mit Freunden und Familie ist nicht nur wichtig fürs Wohlbefinden, sondern aktiviert das Gehirn und hilft, geistig fit zu bleiben.

Seien Sie offen für Neues:

Jede Herausforderung ist gut für Ihr Gehirn, denn jedes Mal, wenn wir etwas Neues lernen, bilden sich neue Verschaltungen im Gehirn. Das kann geistigem Abbau im Alter entgegenwirken.

Gönnen Sie sich Auszeiten:

Dauerstress schwächt das Immunsystem und begünstigt Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Yoga aber auch ausreichend Schlaf hilft, Körper und Geist zu regenerieren.

Denken Sie positiv:

Optimismus fördert die Gesundheit und hilft Ihnen, Krisen und Probleme besser zu verkraften.

Blase, Niere, Prostata

In unserem Stoffwechsel fallen ständig viele Abfallprodukte an, die aus dem Körper entfernt werden müssen. Die Nieren reinigen das Blut von wasserlöslichen Abfallstoffen des Stoffwechsels und bilden den Urin, in dem diese ausgeschieden werden. Der Urin gelangt durch die Harnleiter in die Blase, ihre Aufgabe besteht darin, den Harn zu sammeln. Aus der Blase hinaus führt die Harnröhre. Die Harnröhre ist bei der Frau aus anatomischen Gründen wesentlich kürzer als beim Mann. Das ist einer der Faktoren, warum Frauen häufiger mit Blasenentzündungen zu kämpfen haben. Denn über die kurze Harnröhre können Keime leichter in die Blase gelangen und dort Infektionen auslösen.

Die Prostata zählt zu den männlichen Geschlechtsdrüsen. Die Prostata erfüllt im Körper des Mannes wichtige Funktionen. Sie ist für die Zeugungsfähigkeit, aber auch für das Lustempfinden des Mannes von Bedeutung. Sie liegt am Ausgang der Harnblase und umschließt ringförmig einen Teil der Harnröhre. Mit steigendem Alter wächst die Prostata, das ist ein ganz normaler Vorgang. Schätzungsweise bei jedem 2. Mann ab 50 ist die Prostata gutartig vergrößert (benigne Prostatahyperplasie: BPH). Die Ursachen dafür sind bis heute nicht vollständig geklärt, aber altersbedingte hormonelle Veränderungen spielen eine Rolle. Die gutartige Vergrößerung allein ist nicht als krankhaft anzusehen, nur bei etwa 25 bis 30 Prozent aller Männer mit einer vergrößerten Prostata treten Beschwerden beim Wasserlassen auf, da durch das Wachstum der Prostata die Harnröhre zunehmend eingeengt wird. Da sich die BPH langsam und meist unbemerkt entwickelt, sollten Männer ab 45 Jahren die Möglichkeit zur Früherkennung durch Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Die BPH hängt zwar primär mit dem Alterungsprozess zusammen, aber dennoch kann „Mann“ etwas tun, um Beschwerden vorzubeugen.

  • Körperliche Aktivität: Männer, die jede Woche 2-3 Stunden spazieren gehen, senken ihre Risiken für Beschwerden beim Wasserlassen.
  • Übergewicht abbauen
  • Powerfood mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, denn die enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. Bei der Fettauswahl sollten pflanzliche Öle (zum Beispiel Olivenöl, Rapsöl) mit einem hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren bevorzugt werden. Pflanzenöle aber auch Kürbis-, Sonnenblumen- und Pinienkernen sowie Sesam, oder Leinsamen enthalten außerdem sogenannte Phytosterole, die zur Gesunderhaltung beitragen.
  • Beckenbodentraining: Nicht nur für Frauen wichtig. Ein Training des Beckenbodens trägt zur Prävention und auch zur Behandlung von Harninkontinenz bei. Außerdem ist eine gut trainierte Beckenbodenmuskulatur auch eine vorbeugende Maßnahme gegen Potenzprobleme. Wechseljahre – Schreckgespenst oder neue Freiheit?
  • Mit dem Begriff "Wechseljahre" wird die Zeit der hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause bezeichnet, was rund zehn Jahre dauert. Im Durchschnitt haben Frauen ihre Menopause mit 51 Jahren. Es ist aber normal, dass einige Frauen deutlich jünger oder älter sein können. Jede Frau kommt früher oder später in die Wechseljahre, doch viele Frauen sehen dieser Umbruchphase mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Wechseljahre sind jedoch eine normaler Bestandteil im Leben einer Frau, kein Fehler der Natur und auch keine Krankheit, sondern eine Zeit des Übergangs in einen neuen Lebensabschnitt. Die Veränderungen des Körpers können zwar den Alltag beeinträchtigen, doch der neue Lebensabschnitt bedeutet für viele Frauen auch eine neue Freiheit. Die gute Nachricht: Nach den Wechseljahren fühlen sich drei Viertel aller Frauen gesund und leistungsfähig, zum Teil auch glücklicher und gesünder als vorher.
  • Ursachen: Zwischen dem 40. Und 50. Lebensjahr stellen die Eierstöcke allmählich ihre Hormonproduktion um, es kommt zu hormonellen Schwankungen. Bereits fünf bis sieben Jahre vor der Menopause beginnt der Körper mit der allmählichen Umstellung, der Östrogenspiegel sinkt. Es dauert einige Jahre, bis sich ein neues Gleichgewicht im Hormonhaushalt einstellt.
  • Symptome: Viele Frauen fühlen sich nervös und reizbar, schnell erschöpft oder niedergeschlagen, haben unangenehme Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen, leiden unter Schlafstörungen und Gewichtszunahme. Aber nur etwa ein Drittel der Frauen fühlt sich durch starke Wechseljahresbeschwerden erheblich in der Lebensqualität beeinträchtigt. Ein weiteres Drittel leidet unter mäßigen bzw. leichten Beschwerden und ein Drittel der Frauen hat überhaupt keine nennenswerten Probleme. Die Wechseljahre gehören zum Leben der Frau dazu und sind genetisch vorprogrammiert, aber dennoch kann „Frau“ etwas tun, um Beschwerden vorzubeugen.

Ernährung

Empfehlenswert ist eine vollwertige Ernährung mit viel Gemüse, Salate, Obst, Milch und Milchprodukten und weniger Zucker, Wurstwaren, Fett und Weißmehl. Ein gut überlegter Speiseplan trägt dazu bei, schlank und fit zu bleiben. Milchprodukte liefern viel Calcium, wichtig für den Knochenerhalt. Obst, Gemüse und Vollkorn liefern reichlich Ballaststoffe, das hält den Darm in Schwung. Soja, Linsen, Bohnen, Erbsen und Leinsamen liefern nicht nur gesunde Ballaststoffe, sie enthalten auch sekundäre Pflanzenstoffe, die ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen aufgebaut sind. Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass diese Stoffe eine Schutzwirkung gegen klimakterische Beschwerden haben.

Sport und Bewegung

Bewegung kurbelt den Stoffwechsel an und hilft dabei, das Gewicht zuhalten. Herz und Kreislauf profitieren von leichtem Ausdauersport wie Gymnastik, Walken, Radfahren, Schwimmen. Auch Muskeln, Knochen und Gelenke werden gestärkt. Sport hilft darüber hinaus vielen Menschen, sich zu entspannen und macht außerdem gute Laune.

Entspannungstechniken

Viele Frauen empfinden Meditation, Yoga und Tai Chi oder andere Entspannungstechniken als hilfreich, um Alltagsstress auszugleichen und sich einfach gut zu fühlen. Auch Schlafstörungen lassen sich mit Entspannungsmethoden vorbeugen.

Sabal-Kürbis-Kapseln
Anwendungsgebiete:
Traditionell angewendet zur Stärkung oder Kräftigung der Blasenfunktion. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich aufgrund langjähriger Anwendung für dieses Anwendungsgebiet registriert ist.
Warnhinweise:
Enthält Lactose, Sorbitol und Sojabohnenöl. Packungsbeilage beachten.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die häufigsten Männerkrankheiten

Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist der Prostatakrebs. Dabei ist die sogenannte Vorsteherdrüse betroffen, welche unterhalb der Harnblase liegt. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern ist der Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung. Beide Krebsarten sind bei frühzeitiger Erkennung gut therapierbar. Als häufige Krebserkrankung bei Männern schlägt ferner der Lungenkrebs zu Buche. Wichtige vorbeugende Maßnahmen für jede Art von Krebs sind eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Alkohol und Tabakwaren.

Außerdem zählen Bluthochdruck und Herzinfarkt zu den typischen Krankheiten, die Männer betreffen. Auch von Leberkrankheiten sind Männer häufiger betroffen als Frauen. Das Gleiche gilt für den Leistenbruch. Da beim Mann der Samenstrang durch die Leiste läuft, ist die Körperregion um den Leistenkanal und seinen Ausgang ein besonders sensibler Bereich.

Weitere typische Männerkrankheiten

Typische Themen der Männergesundheit sind des Weiteren die Potenz und die Erektion. Zu unterscheiden sind dabei das Ausbleiben der Erektion und die dauerhafte Erektion. Letzteres wird Priapismus genannt und ist sehr schmerzhaft. Die Erektion bleibt auch ohne sexuelle Erregung über Stunden hinweg bestehen. Daher ist es wichtig, Priapismus als Krankheit zu erkennen und sofort behandeln zu lassen. Andernfalls kann das Schwellkörpergewebe beschädigt werden und seine natürliche Funktion verlieren.

Ein weiteres Thema, wenn es um Männergesundheit geht, ist das Männlichkeitshormon Testosteron. Die Testosteronproduktion eines männlichen Körpers nimmt etwa ab dem 40. Lebensjahr ab. Damit können verringerte Muskelkraft, die schnellere Zunahme von Körperfett, und verminderte sexuelle Aktivität einhergehen. Dem kann im Falle eines echten Hormonmangels unter ärztlicher Betreuung mit einer Hormonersatztherapie entgegengewirkt werden.. Die Entscheidung für eine Behandlung muss vom Endokrinologen in jeden Einzelfall genauestens begründet, durchgeführt und übergewacht werden, denn Testosteron ist kein Lifestyle- und Anti-Aging-Medikament. Wer seiner Leistung und Männlichkeit nachhelfen will und sich unkontrolliert künstlich mit Testosteron dopt, läuft Gefahr, seinem Körper zu schaden und das natürliche Hormonsytem nachhaltig zu stören. Allerdings lässt sich der Testosteronspiegel bei Männern mittleren Alters auch auf natürliche Weise steigern. Alle Ausdauersportarten um die 45 Minuten sind perfekt, um den Hormonhaushalt anzukurbeln. Aber nicht übertreiben – extremer Ausdauersport senkt den Testosteron-Spiegel. Bei der Ernährung sollte der Verzehr von Zucker und Weißmehl reduziert werden und Übergewicht abgebaut werden, denn Übergewicht begünstigt einen niedrigen Testosteronspiegel. Eine ausreichende Menge Schlaf erhöht ebenfalls den Testosteronwert.

Männergesundheit sicherstellen

Ab einem Alter von 35 Jahren gewähren die Krankenkassen einen kostenlosen Gesundheits-Check, den Sie alle zwei Jahre in Anspruch nehmen dürfen. Diese Generaluntersuchung dient der frühzeitigen Erkennung unter anderem von Diabetes, Nierenerkrankungen oder Bluthochdruck. Mit einer Blutprobe werden zudem die Cholesterin- und Blutzuckerwerte überprüft. Alle zwei Jahre wird auch ein Hautscreening zur Früherkennung von Hautkrebs von den Krankenkassen erstattet.

Ab dem Alter von 45 Jahren sollten Männer einmal jährlich zur Prostata-Untersuchung. Eine Prostata-Untersuchung ist deshalb wichtig, weil sie der Prostatakrebs-Früherkennung dient. Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto besser kann er behandelt werden.

 

Ab 50 bzw. 55 ist die Darmkrebsfrüherkennung für Männer und Frauen von Bedeutung– alle ein bis zwei Jahre Stuhluntersuchung (Test auf verborgenes Blut) oder im Abstand von zehn Jahren Darmspiegelungen (Koloskopien).Eine Darmspiegelung ist die angewandte Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Am unkompliziertesten ist wohl das Messen des Blutdrucks. Wenn der Blutdruck eines gesunden erwachsenen Mannes dauerhaft über 140/90 mmHg liegt, dann gilt er als zu hoch. Blutdruck schädigt im Laufe der Jahre wichtige Organe wie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Nieren und die Blutgefäße. Die Folge können lebensbedrohliche Krankheiten sein wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Männergesundheit: Diese Krankheiten sind bei Männer seltener

Der Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Aber kann auch eine männliche Brust von diesem Krebs befallen werden? Auch wenn es sehr selten vorkommt, aber auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Die als Knochenschwund bekannte Osteoporose ist bei Männern seltener, weil das Testosteron dagegen wirkt. Auch die bei Frauen so häufig vorkommenden Blaseninfektionen sind bei Männern weniger oft zu beobachten. Dies liegt daran, dass die männliche Harnröhre wesentlich länger ist. Deswegen können Keime eine männliche Harnblase schwerer erreichen als eine weibliche. Neben den anatomischen gibt es schließlich noch eine gesellschaftliche Komponente, die für eine bessere Männergesundheit sorgen kann: Das äußere Erscheinungsbild und der Körper. Was das betrifft, unterliegen Frauen einem höheren gesellschaftlichen Druck als Männer. Der übersteigerte Drang nach Attraktivität kann im Extremfall in einer Bulimie oder einer Magersucht enden – Krankheiten, die bei Männern äußerst selten zu beobachten sind.