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111 Jahre ABTEI® - Selbstmedikation

Mit Einführung der sozialen Sicherungssysteme Ende des 19. Jahrhunderts wurde es einer größeren Bevölkerungsgruppe möglich, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies führte damals dazu, dass die Selbstbehandlung zum Beispiel mit Hausmitteln abnahm. Heute, in Zeiten knapper Kassen hat die Bedeutung der Selbstmedikation wieder zugenommen. Schon 1988 sagte Professor Horst Baier, der sich mit der Entwicklung der Arzneimittel beschäftigte, voraus, dass die Arzneimittel künftig selbst den Weg zum Verbraucher finden müssen. "Das Arzneimittel wird künftig eine neue Rolle finden müssen, als selbst gewolltes, selbst gewünschtes, häufig rezeptiertes und häufig noch von einem Gesundheitsmoderator im Fernsehen oder Radio empfohlenes Heil- und Hilfsmittel im Alltag".
(in: Das Arzneimittel in der sozialen Kommunikation zwischen Arzt, Apotheker und Verbraucher in: Arzneimittel im sozialen Wandel, Springerverlag, Heidelberg 1988)
Und so ist es nach zahlreichen Gesundheitsreformen auch gekommen.
Die Möglichkeit der Selbstbehandlung bei leichteren Beschwerden muss vom Verbraucher übernommen werden. Viele Verbraucher sind heute in der Lage und auch bereit, gesundheitliche Beschwerden, die sie selbst einschätzen können, eigenständig zu behandeln. Dazu gehören übrigens nicht nur Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen oder ähnliches sondern auch Einschlafprobleme oder nervöse Unruhe. Dabei ist das Interesse an Naturheilmitteln ungebrochen.

Dem Wandel in der Selbstmedikation stellte sich auch die Marke ABTEI® mit der Ausweitung und Vertiefung der Anwendungsgebiete. So gesellten sich zu den Vitalstoffkombinationen auch wissenschaftlich fundierte Kombinationen von Naturheilmitteln beispielsweise im Bereich der Einschlafprobleme, der Magen-Darm-Störungen, Durchblutung, Blase und Niere sowie Gelenke und Beweglichkeit.

Wie bedeutend diese Anwendungsbereiche für die Selbstbehandlung sind, zeigen einige Fakten:
  • Nach der Gesundheitsberichtserstattung des Bundes leiden 25% der Bevölkerung unter Schlafstörungen.
  • Verdauungsbeschwerden gehören nach den Erkältungskrankheiten zu den häufigsten Ursachen für krankheitsbedingte Arbeitsausfälle.
  • Durch die steigende Lebenserwartung muss in Zukunft damit gerechnet werden, dass immer mehr Menschen unter Blasenschwäche leiden werden.
Selbstbehandlung umfasst neben der Selbstmedikation auch die unterstützende Therapie, wie beispielsweise Beckenbodengymnastik bei Blasenschwäche oder Venengymnastik bei Durchblutungsstörungen. Diese und weitere Anleitungen finden Sie unter www.abtei.de - Ratgeber - Tipps und Übungen.

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