Eine vollwertige Mischkost soll den Körper mit allem versorgen, was er zum Gesundbleiben braucht. Prinzipielle Einschränkungen in der Auswahl der dafür geeigneten Lebensmittel gibt es dabei – im Unterschied zu anderen, speziellen Ernährungsformen – nicht. Energiereiche und energiearme Lebensmittel sollen sinnvoll kombiniert werden.
Die mediterrane Ernährung wird auch Mittelmeer-Ernährung oder Kreta-Diät genannt. Die bevorzugten Lebensmittel dieser Ernährungsform werden im Mittelmeerraum schon immer gerne verzehrt: Gemüse, Obst, Salat, Fisch, Brot, Knoblauch, Olivenöl, wenig rotes Fleisch und ein Glas Rotwein.
Das Konzept der basischen Ernährung wurde vor über 100 Jahren, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, entwickelt. Es fußt auf der Theorie einer chronischen Übersäuerung des Körpers, die durch falsche Ernährung verursacht sei. Einem übersäuerten Zustand soll nach dieser Ernährungslehre mit einer basenbetonten Ernährung abgeholfen werden.
Die Hay’sche Trennkost ist benannt nach dem US-amerikanischen Arzt Dr. William Hay. Vor über 100 Jahren, kurz nach 1900, entwickelte er auf dem damaligen Stand der Wissenschaft die Theorie, dass der menschliche Körper die Nahrungsbestandteile Eiweiß und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verdauen könne.
Die Makrobiotik fußt auf dem aus China stammenden Zen-Buddhismus. Grundlage dieser Ernährungslehre ist ein angestrebtes Gleichgewicht von Yin und Yang, den beiden gegensätzlichen Elementen. Yin steht dabei für das Weibliche, die Dunkelheit, den Winter und die Passivität. Yang steht für das Männliche, die Helligkeit, den Sommer und die Aktivität.
Rohköstler lehnen das Erhitzen von Lebensmitteln auf Temperaturen über ca. 40° C ab und verzehren ihre Speisen deshalb ausschließlich roh. Ob die Nahrungsmittel pflanzlicher oder tierischer Herkunft sind, ist hier zunächst nicht entscheidend.
Vegetarier essen keine Lebensmittel, die aus toten Tieren hergestellt werden. Fleisch, Wurst und tierische Fette sind von einem vegetarischen Speiseplan deshalb gestrichen, ebenso Fisch. Die Lebensmittel in der vegetarischen Ernährung werden deshalb v. a. aus Pflanzen, d. h. aus Getreide, Obst und Gemüse, gewonnen.
In Internet-Ernährungsforen findet man immer wieder die Aussage, dass auch ein Salat dick mache, besonders, wenn er am Abend gegessen werde, weil er während der Nacht nicht richtig verdaut werde und deshalb in Fett umgewandelt werde.
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